Ausgabe 698 – Jänner 2021

Nur ein Prozent.

Die Stadt wächst behutsam und um rund 0,8 Prozent im Jahr. Nicht einmal 1 Prozent qualitatives Wachstum ist jedenfalls genau so viel, dass die Stadt nicht schrumpft. Das würde nämlich bedeuten, dass zentrale Institutionen von Medizin bis Handel nicht hier bleiben könnten oder sich gar nicht erst ansiedeln.

Für manche ist das aber vor der Wahl plötzlich zu viel – die gleichen, denen vor einigen Jahren 1,4 Prozent Wachstum zu wenig war. „Da geht mehr“, hieß es damals noch. Einige Prozent Verlust bei der letzten Wahl führten zum Strategiewechsel.

Jetzt heißt es von den gleichen Personen: „St. Pölten muss St. Pölten bleiben.“ Gemeint ist jenes St. Pölten, das in den letzten 16 Jahren von Bürgermeister Matthias Stadler gestaltet wurde. Ein klarer Plan für die Zukunft und seine Liebe zur Landeshauptstadt überzeugten die St. PöltnerInnen.

Ideen, wie freier Zugang zu den Viehofner Seen oder der Kampf um das 140 ha große Naherholungsgebiet beim GÜPL bestätigten das Stadtoberhaupt in seiner Arbeit. Nun präsentiert er weitere Visionen für die St. PöltnerInnen, wie einen naturnahen See im Süden oder einen zusätzlichen Park im Norden.

Ein Prozent kann entscheiden, ob es mit Konzept und Weitblick weitergeht, oder ob auch St. Pölten ein türkises Fähnchen im Wind der großen Landes-Volkspartei wird, wo bereits jetzt fast 70 Prozent aller neuen Wohnungen von ÖVP-nahen Genossenschaften gebaut werden.

Ihr Stadtwolf