Alles beim Alten
Die ÖVP brachte in der letzten Gemeinderatssitzung ganze 34 Dringlichkeitsanträge ein, nachdem sie die letzten fünf Jahre offenbar geschlafen hat. Verantwortlich ist dafür „der Neue“ der ÖVP. Das ist jener politische Mehrfachbezieher, der eigentlich seit zehn Jahren im Gemeinderat sitzt. Nicht einmal im Gemeinderat zu sitzen, schafften die Neos. Ihr gewählter Mandatar mit Wohnsitz in Wien glänzte zuletzt vor allem durch Abwesenheit. Der nächste Nicht-
St. Pöltner steht aber schon in den Startlöchern, um für die Neoliberalen abzukassieren. Er ist in guter Gesellschaft eines Grazers, der jetzt für die Kommunisten in den St. Pöltner Gemeinderat einziehen will.
Abkassieren will einer ganz sicher nicht mehr: Der FPÖ-Spitzenkandidat. Er kann nämlich gar nicht mehr verdienen, da er u.a. als Landesrat dazu bereits an der Maximalverdienstgrenze ansteht. Dafür will er in feiner rechter Manier mit dem Kärcher die Stadt säubern. Auch die Grünen rund um deren neuen Spitzenkandidaten sind inzwischen auf den populistischen Zug aufgesprungen und erschreckend oft einer Meinung mit der FPÖ.
Damit bleibt alles beim Alten: Alle gegen Stadler. Verliert er die Wahl im Jänner, wird St. Pölten so „bunt“, wie Wiener Neustadt. Dann droht uns eine „bunte“ Koalition zwischen ÖVP, FPÖ und Grünen
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Ihr Stadtwolf